Optiken - eine Zusammenfassung aus den Schulungen 2018

Ob bei Broadcastern oder privaten Firmen. In letzter Zeit habe ich vor allem folgende Optiken bei den Usern im Einsatz gesehen (ohne Wertung der Reihenfolge):

Sony SELP18-110

für "EB-Drehs" (f4.0 = große Schärfentiefer, aber einfacher Dreh, großer Zoombereich)

Aufbau elektromechanisch (Fokus, Makro) statt vollmechanisch:

Ich mag:

- leicht

- manuelle Ringe, manueller Fokus, trotzdem AF,

- Makro selbst aus Unendlich-Fokus nahtlos möglich

Ich mag nicht:

- f4.0 – wäre das eine 2.8, könnte sich Sony vor Verkäufen nicht retten. - Fokusring schaltet zu leicht zwischen Manuell und Servo um

- Bildstabi könnte niederfrequenter ausgelegt sein (reagiert mehr auf Vibration als auf Schulterbewegungen)

- Auto Iris umständlich

- etwas harter Look

- könnte etwas günstiger sein

Fujinon MK-Cinezoom (18-55 / 50-135)

Die zur Zeit universellste und leichteste 2.8 (T2.9) Zoom Optik(en).

Ich mag:

- den warmen, weichen Look der Optik

- Parfokal (!)

- durchgehend T2.9

- Makro (!) mechanisch

- motorisierbar mit Chrosziel Motor

Ich mag nicht:

- kein Bildstabi

- keine Rückmeldung der Blende ins Display (eben eine echte mechanische Optik)

- jeweils nur 3fach Zoom

Den Preis der MKs halte ich für absolut angemessen. Dazu gehört unbedingt die Zacuto-15mm Falthalterung.

Canon EF

ist mit oder ohne Speedbooster immer noch "die Universal"-Lösung. Mal für Zoom (nicht parfokal!), mal für Look (z.B. 24-70 = f2.0 mit Speedbooster, oder Festbrennweiten).

Ich mag:

- riesige Auswahl an Optiken!

- Beliebt: 24-70 2.8, 70-200 2.8, 24-105 4.0

Ich mag nicht:

- Iris über Iris-Rädchen

- AF der FS7 an EF-Adaptern langsam, mitunter unzuverlässig

- nicht parfokal

In dem Zusammenhang sind auch sehr beliebt: Sigma ART 18-35, ich habe Kameraleute kennengelernt, bei denen das "die" Reportage/Magazin Optik ist.

Thema Zoom: Ich bin im Kontakt mit Canon und möchte unbedingt nochmal die motorisierte 18-80 ausprobieren!

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